Rudern im Winter
dandro | 2. Dezember 2009
Rudern in der kalten Jahreszeit hat viele Vorteile
Einzigartige Stimmungen, wenig Schiffsverkehr auf der Donau, keine Schwimmer und Elektrobootfahrer auf der Alten Donau, das Wunschboot liegt höchstwahrscheinlich in der Halle, oftmals spiegelglattes Wasser...
Wenn man entsprechend adjustiert ist, steht der körperlichen Ertüchtigung im Freien nichts im Weg. Bei 99,9999% der Ausfahrten geht alles gut, deswegen ist Panikmache absolut unangebracht.
Vielleicht noch einmal: Bei 99,9999% der Ausfahrten geht alles gut, deswegen ist Panikmache absolut unangebracht!
Rudern in der kalten Jahreszeit hat einen Nachteil
Kaltes Wasser.
Es wird viel über die Gefahren des Kenterns in kaltem Wasser, entsprechende richtige Verhaltensweisen und Fahrverbote, die Rudern im Winter mehr oder weniger verbieten, diskutiert.
Folgende mit großem Abstand wichtigste, einzig notwendige und einfache Regel tritt schon lange vor einer möglicherweise risikoreichen Fahrt in Kraft:
Wenn ein Ruderer im Einer oder Mannschaftsboot nur den geringsten Zweifel daran hat, mit seinen steuer- oder rudertechnischen Fähigkeiten eventuell ein Boot zum Kentern bringen zu können, sollte er auf den Rudersport im Winter verzichten.
Wenn jemand andererseits beim Rudern nie ins Wasser fällt und sich seiner Sache auch aufgrund des umgebenden kalten Wassers sicher ist, dem sei eine schöne Ausfahrt gewünscht.
Übrigens: Der Glaube, mit dem Anlegen einer Schwimmweste auf der sicheren Seite zu sein, ist falsch. Eine Schwimmweste kann beim Kentern nützlich sein und Leben verlängern, sie kann aber auch falsche Sicherheit vorspielen. Es gibt eine Reihe lebensbedrohlicher Szenarien, bei denen das Tragen der Schwimmhilfe keinerlei lebensverlängernde Effekte hervorruft.
Untenstehendes Dokument gibt Hilfestellung für den Fall, wenn doch etwas passiert. Durchlesen kann durchaus nützlich sein.
kalteswasser_1.pdf - 203 kB