Frühlingserwachen

dandro | 30. April 2010

 

Von 207 Teilnehmern, die zum Auftakt des Sternfahrtenjahres 2010 in Pöchlarn dabei waren, hörten 29 auf „Oh du edler Pirat". Die meisten Teilnehmer bescherten uns zwar Mannerschnitten, nicht aber den Tagessieg.

 

Diesen und ein Fass Bier streiften ungewohnterweise Herrschaften des RV Wiking Linz ein. 2.815 Punkte waren knapp 300 mehr, als der Pirat schaffte. Die 2.000er Marke übertrafen weiters Alemannia und Ister Linz.


Es gab drei Gründe für die eher sehr unterdurchschnittliche Durchschnittsleistung von nur 87,5 Punkten pro Person:

 


1. Ein Ruderer, der nie zugesagt hat, bei der Sternfahrt dabei zu sein, kam tatsächlich nicht. Natürlich hatte dies dramatische Auswirkungen auf die Boots- und Hängerlogistik.


2. 12 Ruderer bildeten sich ein, die Wachau stromauf rudern zu wollen. Punkte brachte es keine, dafür war es anstrengend.


3. Nadja F., im Boot des Oberbootsmanns sitzend, äußerste, knappe 10km vom Start- und Zielsteg entfernt, ein durchaus natürliches, regelmäßig wiederkehrendes Bedürfnis. Der Oberbootsmann erkannte den Ernst der Lage, brach die Weiterfahrt ab, und steuerte das Boot nach einer raschen Wende zielsicher gleich wieder zum Ausgangspunkt zurück.

 


Sonst gab es auch keine Preise. Herbert Garn ist heuer jünger als letztes Jahr und nicht Ältester geworden, die Piratenbräute sowieso nie, und Joe Pilz muss bis Ende Oktober mit seiner Zahnbürste Rollschienen putzen, da er zwar mit 115km von Aschach die weiteste Fahrt schaffte, aber nicht für den Pirat, der Schuft.

 


Hakuna matata!

 

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