3. RUDER-WELTCUP 2010 in Luzern
09. – 11. Juli 2010 | Peter Pointner
Der Göttersee rief und alle, alle kamen. 357 Mannschaften aus 54 Nationen brachten 906 Ruderinnen und Ruderer auf das Wasser.

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Im Leichtgewichtsdoppelzweier hatten 23 Boote aus 22 Nationen gemeldet. Für unser Paradeboot mit dem Piraten Joschka Hellmeier und dem Nautilaner Florian Berg eine echte Herausforderung.
Mit einem 3. Platz im Vorlauf mussten sie in den Hoffnungslauf. Mit USA und Polen hatten sie hier zwei schwere Gegner vorgesetzt bekommen. In einem hochklassigen Rennen, das sie von der Spitze aus kontrollierten, wurden sie im Endspurt von den US-Boys knapp geschlagen und qualifizierten sich für das Semifinale.
Vorlauf:
1. CAN 6:28,40; 2. ITA 1 6:34,53; 3. AUT 6:38,90; 4. RUS 6:40,77; 5. NED 6:40,96; 6. IND 6:48,43
Hoffnungslauf:
1. USA 6:26,33; 2. AUT 6:26,99; 3. POL 6:27,68; 4. URU 6:57,60.
Im Semifinale auf Bahn 1 startend, hatten sie mit Neuseeland und Kanada zwei schwere Gegner zu bekämpfen. Die Chinesen, in den vorangegangenen Rennen eher unauffällig, konnten sich entscheidend steigern und belegten hinter den Neuseeländern (Uru, Taylor) noch vor den Kanadiern den zweiten Platz.
Joschka Hellmeier und Florian Berg lagen während des ganzen Rennens an der 4. Stelle, konnten im Endkampf auf den letzten 500 Metern nicht mehr entscheidend eingreifen und ruderten als Vierte mit 2,32 Sekunden Rückstand auf die Kanadier über die Ziellinie.
Semifinale:
1. NZL 6:24,72; 2. CHN1 1 6:27,53; 3. CAN 6:38,90; 4. AUT 6:32,32; 5. NOR 6:33,11; 6. CHN2 6:34,65.
Im B-Finale machten sich die 3 harten Rennen der vergangenen Tage – drückende Hitze, Temperaturen jenseits der 30 Grad – bemerkbar. Mit einem schnellen ersten Fünfhunderter kamen sie gut ins Rennen und lagen nach 1500 Metern gleichauf mit den führenden Booten, hatten aber auf den letzten Fünfhundert nichts mehr zuzulegen und wurden Fünfte.
B-Finale:
1. POR 6:27,76; 2. USA 6:28,64; 3. NOR 6:29,03; 4. GRE 6:30,32; 5. AUT 6:33,11; 6. CHN2 6:39,22
A-Finale:
1. NZL 6:21,98; 2. GER 6:24,51; 3. CAN 6:24,88; 4. ITA1 6:25,55; 5. GBR 6:26,16; 6. CHN1 6:28,81.

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Unser Doppelzweier hat sich gegenüber dem Vorjahr um einiges gesteigert. Durch den Vergleich der Zeiten mit dem Vorjahr waren die ersten Drei ziemlich gleich schnell (Sieger Neuseeland 2009 – 6:22,71; 2010 – 6:21,98). Unser Doppelzweier war im Vorjahr als Vierter im B-Finale 24 Sekunden hinter den Neuseeländern, heuer sind es nur mehr 11 Sekunden. Die Spitze ist dichter geworden, wobei sie im Hoffnungslauf mit 6:26 eine Weltklassezeit hinlegten..
Den beiden Leichten ein großes Kompliment für die gezeigten Leistungen.
Glückwunsch auch an ihren Trainer Kurt Traer, der mit großer Professionalität an die Sache herangeht.
Mit einem 2. Rang im B-Finale im Leichten Frauen – Einer (Nichtolympische Bootsgattung) konnte Michi Taupe-Traer ihre derzeitige gute Form unter Beweis stellen.