Henley Royal Regatta 2010
30. Juni - 4. Juli 2010 | Martin Cziczek

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Henley, ein Königreich für den Rudersport. Hier lebt noch die Tradition, auch wenn alles etwas anders ist als gewohnt. Nicht nur, dass man in England links fährt und das Essen gewöhnungsbedürftig ist, auch die Regattastrecke erscheint auf den ersten Blick etwas sonderbar.

© www.praktica-users.com. Henley Regatta 1986
Nur zwei Bahnen, begrenzt von schwimmenden Balken, an denen man sich leicht den Riemen oder Skull zerschlagen kann. Nicht 1000 Meter für die Masters, nein, es ist ein wenig mehr, da ja alles auf Meilen gerechnet wird …. Seemeilen versteht sich.
Die Schiedsrichterboote sind elegante schlanke lange Boote, innen in Mahagoni Holz und die Schiedsrichter, bei Hitze mit Strohhut und weißem Hemd besonders höflich, …. Richtige Gentlemen eben.

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Die Royal Henley Regatta und eine Woche später die Henley Veteran Regatta sind traditionelle Höhepunkte im Rudersport und man sieht hier deutlich den Stellenwert des Ruderns in England. Henley hat ein Rudermuseum in der Größe unseres Museums der Stadt Wien am Karlsplatz und ist für jeden Ruderbegeisterten ein Pflichtbesuch.

Die Piraten waren dieses Jahr mit Norbert Hlobil, Christian Tesarik und Martin Cziczek auf dieser Regatta vertreten. Alle drei ruderten jeweils in Renngemeinschaften mit Engländer, Amerikanern, Norwegern jeweils im 4-, 4+ und 8+.
Der 4+ siegte in der Besetzung Hans-Petter Rasmussen, Wood Fischer, Chris Harris und Christian Tesarik klar.
Der klassische 4- in der Besetzung Andy, Martin Cziczek , Norbert Hlobil und Dick Findley qualifizierten sich mit einem Sieg im Vorlauf für das Finale und siegten dann auch im Finale klar.
Im abschließenden 8+ musste sich unsere Mannschaft knapp geschlagen geben.
Zwei Erfolge im Vierer auf dieser Traditionsregatta waren aber dennoch höchst erfreulich.