Junioren WM in Racice (Tschechien)

4. – 8. August 2010 | Peter Pointner

In Racice, ca. 50 Kilometer nördlich von Prag gelegen, 1993 Austragungs- ort der Ruder WM mit einem Weltmeistertitel von Christoph Schmölzer, wurde die Junioren WM 2010 ausgetragen.

Junioren WM Racice
© www.worldrowing.com

Im einzigen österreichischen Boot saß mit Matthias Taborsky ein Pirat, der mit seinen Partnern Paul Sieber (STAW), Mathias Luschnig (VST) und Paul Hechinger (WEL) im Doppelvierer an den Start ging. Ein Riesenfeld von 25 Nationen hatte gemeldet.


Im Vorlauf gab es ein Abtasten mit den weltbesten Junioren in dieser Bootsgattung. Mit einem 5. Platz mussten sie in den Hoffnungslauf.


Ergebnisse Vorlauf: 1. GBR 6:24,46; 2. GRE 6:27,81; 3. BLR 6:34,63; 4. POR 6:35,85; 5. AUT 6:36,46; 6. LTU 6:51,55.

 

Im Hoffnungslauf fuhren die Vier ein taktisch kluges Rennen. Die Franzosen ruderten vorne weg und wurden im Endspurt von den Polen und den Österreichern überrudert.


Ergebnisse Hoffnungslauf: 1. POL 6:11,00; 2. AUT 6:12,88; 3. CZE 6:14,94; 4. FRA 6:16,99; 5. ZIM 6:48,68.

Junioren WM Racice  

Das Erreichen des Semifinales ist als Erfolg zu werten. In einem guten Rennen verpasste der Österreich – Vierer den Einzug in das Finale um 2,64 Sekunden.


Ergebnisse Semifinale 1: 1. ITA 5:58,57; 2. NZL 6:03,78; 3. NOR 6:06,00; 4. AUS 6:06,30; 5. AUT 6:08,64; 6. BLR 6:15,98.


Ergebnisse Semifinale 2: 1. GER 5:59,89; 2. GBR 6:02,05; 3. POL 6:04,99; 4. UKR 6:06,86; 5. RUS 6:08,33; 6. GRE 6:12,47.

 

Im B-Finale konnte das österreichische Boot nur bis zur 1000 m Marke einigermaßen mithalten.

Zwischen dem 3. Und 6. Platz entwickelte sich in der Folge ein hartes, knappes Rennen, der mit einem 6. Platz, 1,17 Sekunden hinter dem Dritten, endete.  


© www.racice.info

 

Insgesamt erreichte das österreichische Boot den 12. Rang von 25 Nationen.


Ergebnisse Finale B: 1. UKR 6:08,18; 2. AUS 6:08,22; 3. BLR 6:6:11,57; 4. GRE 6:12,03; 5. RUS 6:12,85; 6. AUT 6:13,14.

 

Gratulation an die Mannschaft für die hervorragenden Leistungen, insbesondere an Matthias Taborsky, der sich dieses Jahr sensationell entwickelt hat!